Okumidori ist das spät austreibende Cultivar — die Knospen öffnen sich etwa eine Woche nach Yabukita, und genau dieser langsame Start baut auf, was das Cultivar in der Schale auszeichnet: tiefes Jadegrün, ein rundes, fast cremiges Umami und bemerkenswert wenig Bitterkeit. Beschattet, gedämpft und steingemahlen ergibt es einen der zugänglichsten Single-Cultivar-Matchas überhaupt — süß genug für Usucha jeden Tag, mit genug Struktur für Koicha.
Wir führen Okumidori-Matcha aus zwei Anbauregionen — Nishio mit seinen Fluss-Lehmböden und dem vulkanischen Kagoshima im Süden. Die Genetik ist identisch, denn Tee-Cultivare werden über Stecklinge vermehrt; was die Dosen trennt, sind Terroir und Beschattungshandwerk. Beide nebeneinander zu verkosten ist der sauberste Single-Cultivar-Vergleich, den wir kennen.
Die ganze Geschichte des Cultivars — Abstammung, der umstrittene Vater und der Vergleich mit Yabukita und Saemidori — steht in unserem Okumidori-Matcha-Guide. Dieselbe Pflanze als Sencha zeigt das Okumidori-Cultivar-Regal; alle Single-Cultivar-Matchas: hier.


















