SAKURA SPRING Shizu-7132 Sencha 2026

Normaler Preis €25,00
Grundpreis€50,00/100g
Anbieter Oscar Brekell
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DIES IST DIE NEUE VERSION 2026, die gerade eingetroffen ist

Single-Cultivar Sencha aus Tawaramine, Präfektur Shizuoka

Nichts verkörpert den japanischen Frühling so treffend wie die vergängliche Schönheit der Kirschblüte – das „Sakura“. Mit natürlichen Sakura-Noten versetzt mich dieser Tee jedes Mal zurück in den Augenblick, als ich die Bäume zum ersten Mal in voller Blüte erlebte – ein überwältigender und unvergesslicher Anblick. Genießen Sie einen Schluck und lassen Sie sich von der Schönheit des japanischen Frühlings verzaubern – zu jeder Jahreszeit.

Probieren Sie unbedingt auch eine Kaltinfusion: über Nacht in weichem Wasser ziehen lassen – das Ergebnis ist besonders ausdrucksstark. Um das Aroma noch mehr zur Geltung zu bringen, empfiehlt sich ein Weinglas, am besten die Form für weiße Weine wie Riesling.

In einer Tokoname-Teekanne entfaltet sich das Sakura-Aroma ab dem zweiten Aufguss noch deutlicher, sobald der intensive Umami etwas abgeklungen ist. Durch eine höhere Wassertemperatur lässt es sich ebenfalls besser herauslösen – achten Sie dabei jedoch darauf, nicht zu viel Tee zu verwenden, um übermäßige Bitterkeit zu vermeiden.

Herkunft: Tawaramine, Präfektur Shizuoka, Japan

Cultivar: Shizu-7132

Ernte: Mai 2025

Geschmack: Blumig, Zuckerwatte, Muskatellertrauben, intensiver Umami, moderate Süße und Bitterkeit

Oscar Brekell

Teeexperte, Autor und Gründer von SENCHAISM – leidenschaftlich engagiert für die weltweite Verbreitung der japanischen Teekultur.

SHINCHA TASTING “In praise of Japanese Spring” with Oscar Brekell (view 3)

Shizuoka

(Shizuoka, Japan )

Sencha

Shizuoka Prefecture, über die Hänge des Fuji drapiert und bis zur Pazifikküste reichend, ist gemeinsam mit Kagoshima Japans größtes Tee-Anbaugebiet — verantwortlich für rund 30 % der landesweiten Gesamtproduktion. Die Teegeschichte der Region reicht bis in die Kamakura-Periode (1185–1333) zurück, als der Mönch Shoichi Kokushi Samen aus dem China der Song-Dynastie mitbrachte und die ersten Sträucher im heutigen Distrikt Honyama pflanzte — ein Anbaugebiet, das noch über 800 Jahre später als Premiumlage gefeiert wird.

Was Shizuoka auszeichnet, ist seine außerordentliche innere Vielfalt. Die Präfektur liegt an der Konvergenz von vier tektonischen Platten, was dramatisch unterschiedliche Böden, Höhenlagen und Mikroklimata in mehr als 20 klar abgegrenzten Teilregionen entstehen lässt. Berggebiete wie Kawane, Honyama und Tenryu sind bekannt für leichtgedämpften Einzel-Kultivar-Sencha mit ausgeprägtem Aroma und Eleganz. Die Flachlagen von Makinohara und Kakegawa haben sich auf Fukamushi Sencha spezialisiert — tiefgedämpften Tee, der eine leuchtend opake, grüne Flüssigkeit mit rundem, weichem Mundgefühl ergibt. Der Asahina-Distrikt ist für Gyokuro bekannt. Der Yabukita-Kultivar, der heute den japanischen Teeanbau landesweit dominiert, wurde hier erstmals entwickelt.

Grüner Tee ist in Shizuoka fest im Alltag verankert: Er wird in Schulen zum Mittagessen gereicht, in Haushalten als gesundheitliches Ritual gepflegt und prägt die Identität von Städten wie Kakegawa, dessen Bewohner für ihre außergewöhnliche Langlebigkeit bekannt sind.