Die Kyusu ist die japanische Teekanne in ihrer funktionalsten Form: Der Griff sitzt im rechten Winkel zum Ausguss, gegossen wird mit einer Hand, der Daumen hält den Deckel. Form und Ton sind auf Grüntee abgestimmt — feine integrierte Siebe, niedrige Wände, Volumen, die der tatsächlichen Sencha-Zubereitung entsprechen.
Dies ist der tiefste Teil unserer Sammlung: über 130 Teekannen. Die Tokoname-Meister — Seiji Ito, Yutaro Yamada, Kanjo Omata, Yokei Mizuno, Teruyuki Isobe — stehen neben chinesischen Seitengriffkannen von YiZhi und Buchangqi und europäischen Interpretationen von David Louveau und Andrzej Bero. Unglasierte Shudei- und tanggezeichnete Mogake-Oberflächen dominieren; einige holzgebrannte und glasierte Stücke ergänzen das Bild.
Zur Wahl: 100–150 ml passen zu Gyokuro und beschatteten Tees; 200–300 ml sind das Maß für den täglichen Sencha; chinesische Kannen harmonieren mit Oolong und Puerh. Unser Kyusu-Guide erklärt Griffpositionen und Siebe, der Überblick zur japanischen Teekanne ordnet das weitere Feld. Nur Tokoname: hier entlang.


















































































































































































































































































































































































































































