Ein Kollektiv von Töpfern, das das Erbe der Hagi-Keramik in Japan fortschreibt.
(Yamaguchi, Japan )
Hagi-Ware, eine traditionelle Töpferkunst aus der Präfektur Yamaguchi, geht auf das späte 16. Jahrhundert zurück, als die koreanischen Töpfer Yi Sukkwang und Yi Kyung von Lord Mori Terumoto nach Japan gebracht wurden. Der erste Brennofen wurde im Dorf Matsumoto errichtet, und Mitte des 17. Jahrhunderts weitete sich die Produktion auf das Dorf Fukawa aus, wodurch zwei Hauptlinien der Hagi-Ware entstanden.
Bekannt für ihre schlichte Ästhetik und die charakteristischen „kannyu“-Glasurrisse, verändert sich Hagi-Ware mit der Zeit, da Tee in die Glasur einzieht – ein lebendiger Ausdruck der japanischen Wabi-Sabi-Philosophie, die Schönheit in der Unvollkommenheit findet.
Unsere Galerie, unser Atelier und unser Teeraum sind ein Ort, an dem die Kunst der Keramik und des Tees erlebt und geteilt wird.
Ähnlich dem Konzept der „Utsuwa-Galerien" in Japan zeigen wir monatlich wechselnde Ausstellungen besonderer Keramiker aus Japan, China und Europa.
Darüber hinaus veranstalten wir regelmäßig Workshops und Tea Experiences.
Leckerer Matcha, den man auch pur gut trinken kann.
Der Okomidori ist sehr clean, aber etwas zu butter für meinen Geschmack. Passt sehr gut als Matcha Latte
Dieser Matcha ist ausgezeichnet !
Ein delikater und ausgeprägter Geschmack zugleich, außergewöhnliche Farbe ,sehr duftend und ohne jegliche Bitterkeit, er kann zu jeder Tageszeit sehr leicht getrunken werden. Köstlich!
Der Okumidori Matcha überzeugt optisch mit einem intensiven, nahezu leuchtenden Jadegrün und einer ausgesprochen feinen Vermahlung. Nach dem Aufschlagen entsteht eine dichte, gleichmäßige Crema, die Textur wirkt weich, beinahe samtig und bleibt angenehm geschlossen.
Sensorisch zeigt er genau die Qualitäten, für die Okumidori geschätzt wird: ein ausgeprägtes, aber sehr elegantes Umami, begleitet von einer natürlichen Süße und feinen Noten von jungen Erbsen, gedämpftem Blattgemüse und einer dezent nussigen Cremigkeit. Besonders stark ist seine Balance. Die Bitterkeit bleibt sehr zurückhaltend, während die feine Adstringenz dem Matcha gerade genug Struktur verleiht, ohne seine weiche Charakteristik zu stören.
Auch der Nachhall ist bemerkenswert: lang, klar und leicht süßlich, mit einer angenehm frischen, fast mineralischen Komponente. Dieser Matcha versucht nicht, ausschließlich über maximale Intensität zu beeindrucken. Seine eigentliche Qualität liegt in der Präzision und Harmonie zwischen Umami, Süße, Textur und Frische.
Für mich ein herausragender Okumidori, der sowohl als Usucha funktioniert als auch genügend Tiefe und Substanz für eine konzentriertere Zubereitung mitbringt. Ein sehr hochwertiger, kultivierter Matcha mit außergewöhnlich sauberem Geschmacksprofil