Die Kyusu ist nicht bloß eine Teekanne. Sie ist ein Werkzeug, das aus Jahrhunderten des Gebrauchs hervorgegangen ist, geformt von Töpferhänden, die begriffen haben, wie Ton, Wasser und Teeblatt miteinander sprechen. Wer einmal eine echte Kyusu in der Hand gehalten hat, spürt den Unterschied: das Gewicht, die Ausgewogenheit, die Art, wie der Griff sich in die Handfläche legt. In Japan ist diese Kanne das Standardgefäß für grünen Tee. Aber ihre Form, ihre Materialität und die Art, wie sie gebaut ist, folgen einer Logik, die weit über das Funktionale hinausgeht.

Die Form folgt der Funktion: Warum der Seitengriff?

Der charakteristische Seitengriff der Kyusu ist kein ästhetisches Ornament. Er ermöglicht eine präzise Kontrolle beim Einschenken, ohne dass man sich verbrennt oder die Kanne kippen muss. Anders als bei europäischen Teekannen mit rückwärtigem Henkel oder chinesischen Gongfu-Kannen mit Hintergriff ist die Kyusu für ein einhändiges, flüssiges Ausgießen konzipiert. Die Hand liegt seitlich an, der Daumen presst leicht auf den Deckel, und das Handgelenk bleibt entspannt. Diese Geste ist Teil einer größeren Choreografie: der Zubereitung von Sencha, Gyokuro oder anderen japanischen Grüntees, bei denen Temperatur, Ziehzeit und Ausgießtechnik entscheidend sind.

Die meisten Kyusu haben ein eingebautes Sieb, entweder aus Keramik, Edelstahl oder in den hochwertigeren Modellen aus handgeflochtenem Edelstahldraht. Dieses Sieb sitzt direkt im Inneren der Kanne, oft hinter der Tülle, und hält die feinen Teeblätter zurück, ohne den Fluss zu behindern. Bei traditionellen Kyusu aus Tokoname ist das Sieb manchmal direkt in den Ton integriert: winzige Löcher, die während des Brennens entstehen oder von Hand eingestochen werden. Diese Lösung ist elegant, aber auch anspruchsvoll in der Pflege.

Ash Glaze Yokode Kyusu — Seitengriff-Teekanne, UNEARTHED Gallery

Tokoname: Das Zentrum der Kyusu-Tradition

Wenn man von Kyusu spricht, muss man von Tokoname sprechen. Diese Küstenstadt in der Präfektur Aichi ist seit dem 12. Jahrhundert eines der sechs ältesten Töpferzentren Japans. Der Ton dort ist eisenhaltig — der Eisenoxidgehalt liegt bei einigen Tokoname-Tonsorten bei über 8 Prozent, was die charakteristische Rottönung beim Oxydationsbrand erklärt. Er ist porös genug, um während des Gebrauchs eine feine Patina zu entwickeln, aber dicht genug, um Wasser zu halten. Die charakteristische Rotfärbung entsteht durch Oxidation im Brennofen. Manche Töpfer mischen schwarzen Ton bei oder nutzen Glasuren, die den Eisengehalt betonen. Andere lassen die Oberfläche unglasiert und polieren sie vor dem Brand, sodass eine samtige, fast lederne Haptik entsteht.

Tokoname-Kyusu sind nicht uniform. Jede Werkstatt hat ihre eigene Handschrift: flachere oder bauchigere Formen, engere oder weitere Tüllen, unterschiedliche Griffformen. Manche Töpfer prägen Muster in den Ton, andere lassen ihn glatt. Es gibt Kyusu, die auf der Drehscheibe geformt werden, und solche, die von Hand aufgebaut sind. Der Herstellungsprozess ist materialgeprägt. Der Ton bestimmt die Form. Die Form bestimmt, wie der Tee fließt und wie die Kanne in der Hand liegt.

Die Eigenschaften der Tokoname-yaki Kyusu gehen über die reine Ästhetik hinaus. Der eisenhaltige Ton soll Tannine mildern und dem Tee eine rundere, weniger bittere Note verleihen. Ob das messbar ist oder Tradition, sei dahingestellt. Aber wer regelmäßig mit einer gut eingebrannten Tokoname-Kyusu arbeitet, wird den Unterschied schmecken. Die Kanne verändert sich mit jedem Aufguss. Der Ton nimmt Öle und Mineralien auf. Die Innenseite entwickelt eine dünne Schicht, die den Geschmack stabilisiert. Das ist keine Verschmutzung, sondern Reifung.

Varianten und Typen: Yokode, Ushirode, Uwade

Nicht jede Kyusu hat einen seitlichen Griff. Es gibt drei Haupttypen, die sich nach der Position des Griffs unterscheiden. Die Yokode Kyusu ist die klassische Form mit seitlichem Griff, wie bereits beschrieben. Sie ist am weitesten verbreitet und wird für die meisten japanischen Grüntees verwendet. Die Ushirode Kyusu hat den Griff hinten, ähnlich einer westlichen Teekanne. Diese Form ist seltener und findet sich häufig bei größeren Kannen mit mehr Fassungsvermögen. Die Uwade Kyusu schließlich hat einen Bügel oder Henkel über der Kanne. Diese Variante ist historisch älter, heute aber weniger gebräuchlich.

Darüber hinaus gibt es Hohin und Shiboridashi, kleinere Kannen ohne Griff, die für hochwertige Tees mit niedriger Temperatur verwendet werden. Sie sind flach, breit und fassen 100 bis 200 Milliliter. Man hält sie mit beiden Händen, gießt vorsichtig aus. Diese Gefäße sind für Gyokuro oder hochwertigen Sencha gedacht, wo jede Nuance zählt. Sie sind Teil einer anderen Zubereitungspraxis, aber sie teilen die gleiche materielle Sprache: unglasierter Ton, präzise Tüllen, eingebautes Sieb.

Typ Griffposition Verwendung Fassungsvermögen
Yokode Kyusu Seitlich Standard für Sencha, Gyokuro 200–400 ml
Ushirode Kyusu Hinten Größere Mengen, europäischer Stil 400–600 ml
Uwade Kyusu Bügel oben Historisch, selten 300–500 ml
Hohin/Shiboridashi Ohne Griff Premium-Tees, niedrige Temperatur 100–200 ml

Material und Oberflächenbehandlung

Der Ton ist nicht neutral. Er beeinflusst, wie der Tee schmeckt. Unglasierten Ton nennt man in Japan yakishime. Er ist atmungsaktiv, speichert Wärme anders als Porzellan oder glasierte Keramik. Die Oberfläche kann poliert, sandgestrahlt, mit Asche überzogen oder mit Metallen behandelt werden. Manche Töpfer arbeiten mit einem Brenneffekt namens yohen (窯変), bei dem während des Brandes natürliche Verfärbungen und Farbverläufe entstehen. Diese sind nicht vorhersehbar, jede Kanne wird zum Unikat.

Bei UNEARTHED führen wir u.a. den Shudei Hira Kyusu von Seiji Ito sowie eine kuratierte Auswahl an Kyusu, darunter Stücke aus Tokoname, aber auch aus anderen Regionen Japans. Die Unterschiede liegen im Detail: die Schwere des Deckels, die Breite der Tülle, die Textur der Außenseite. Eine gut gearbeitete Kyusu hat eine Tülle, die sauber ausgießt, ohne nachzutropfen. Der Deckel sitzt fest, aber nicht zu fest. Das Sieb ist fein genug, um selbst gebrochene Blätter zurückzuhalten, aber nicht so eng, dass es verstopft.

Shudei-Ton aus Tokoname — das charakteristische Rohmaterial der Kyusu-Tradition

Die Zubereitung: Temperatur, Zeit, Technik

Eine Kyusu ist für japanischen Grüntee gemacht. Das bedeutet: niedrigere Temperaturen als bei schwarzem Tee oder chinesischem Oolong. Sencha wird typischerweise mit 60 bis 80 Grad Celsius aufgegossen, Gyokuro noch kühler, bei 50 bis 60 Grad. Das Wasser sollte nicht kochen, sondern abkühlen. Viele japanische Teetrinker nutzen ein Yuzamashi, ein kleines Kühlgefäß, um die Temperatur zu senken. Man gießt das heiße Wasser hinein, lässt es kurz stehen, dann in die Kyusu.

Die Menge des Tees hängt von der Sorte ab. Für Sencha rechnet man etwa 6 bis 8 Gramm pro 200 Milliliter, für Gyokuro oft mehr. Die Blätter werden in die Kanne gegeben, mit dem temperierten Wasser übergossen und für 30 Sekunden bis eine Minute ziehen gelassen. Dann wird der Tee vollständig ausgegossen. Vollständig heißt: bis zum letzten Tropfen. Die letzten Tropfen enthalten die höchste Konzentration. Lässt man sie in der Kanne, wird der zweite Aufguss bitter.

Die Kyusu erlaubt mehrere Aufgüsse. Der zweite Aufguss ist oft kürzer, nur 10 bis 20 Sekunden, mit etwas heißerem Wasser. Der dritte Aufguss kann länger sein, je nachdem, wie viel Geschmack die Blätter noch abgeben. Diese Praxis ist weniger formalisiert als die chinesische Gongfu-Zeremonie, aber sie folgt ähnlichen Prinzipien: Respekt für das Blatt, Aufmerksamkeit für Temperatur und Zeit, Achtsamkeit beim Ausgießen.

Pflege und Patina

Eine Kyusu aus unglasiertem Ton braucht Pflege, aber keine Reinigung im westlichen Sinn. Man spült sie nach Gebrauch mit heißem Wasser aus, mehr nicht. Keine Seife, kein Schwamm. Der Ton ist porös, er würde Chemikalien aufnehmen. Manche Teetrinker widmen eine Kyusu einem einzigen Tee: eine für Sencha, eine andere für Gyokuro. So vermischt sich nichts, und die Kanne entwickelt über Monate und Jahre eine spezifische Patina.

Die Innenseite wird dunkler, manchmal bräunlich, manchmal fast schwarz. Das ist kein Schmutzfilm, sondern Teeharz. Diese Schicht schützt den Ton und stabilisiert den Geschmack. Manche Sammler schätzen die Patina mehr als die Kanne selbst. Sie ist ein Zeugnis für Gebrauch, für Zeit, für die Beziehung zwischen Objekt und Ritual. Eine neue Kyusu ist ein Werkzeug. Eine alte, gut gepflegte Kyusu ist ein Gefährte.

Nach jedem Gebrauch sollte die Kanne vollständig trocknen. Man lässt sie offen stehen, ohne Deckel, damit die Luft zirkuliert. Feuchtigkeit im Ton führt zu Schimmel oder Geruch. Manche Töpfer empfehlen, die Kanne gelegentlich leer zu erhitzen, um Restfeuchtigkeit zu entfernen. Andere raten davon ab, um Risse zu vermeiden. Wie so oft in der Keramik gibt es keine absolute Regel, nur Erfahrung.

Unvollkommenheit als Qualität

Die Geschichte der Kyusu ist eng mit der japanischen Teekultur verbunden, aber sie ist kein Zeremonieobjekt im engeren Sinne. Die Chanoyu, die formale Teezeremonie, nutzt andere Gefäße: Chawan, Chasen, Natsume. Die Kyusu gehört in die Alltagspraxis, ins Haus, in die Küche. Trotzdem ist sie von einer Ästhetik geprägt, die Wabi-Sabi nahesteht: Unvollkommenheit als Schönheit, Gebrauchsspuren als Wert, Material als Ausdruck.

Viele Kyusu sind asymmetrisch. Der Griff sitzt nicht exakt mittig, die Tülle ist leicht geneigt, die Oberfläche zeigt Unebenheiten. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern Absicht. Der Töpfer arbeitet mit dem Ton, nicht gegen ihn. Er lässt Raum für das, was während des Brandes passiert: Spannungen, Verfärbungen, Risse. Eine perfekte, maschinell gefertigte Kyusu mag technisch makellos sein, aber sie hat keine Seele. Eine von Hand geformte Kanne trägt die Fingerabdrücke des Machers. Sie ist ein Unikat, auch wenn sie einer Serie angehört.

Kyusu und die europäische Perspektive

In Europa ist die Kyusu lange Zeit übersehen worden. Teekultur bedeutete hier meist schwarzer Tee, Porzellan, Silber. Japanischer Grüntee war exotisch, oft schlecht zubereitet. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das geändert. Mit dem Interesse an Matcha, Sencha und Gyokuro wuchs auch das Verständnis für die Werkzeuge. Die Kyusu wurde von Teespezialisten und Keramiksammlern entdeckt, nicht nur als funktionales Objekt, sondern als Ausdruck einer anderen Haltung zu Materialität und Gebrauch.

Bei UNEARTHED bringen wir diese beiden Welten zusammen: die japanische Handwerkskunst und das europäische Auge für Form und Kontext. Unsere Ausstellungen und unser Sortiment zeigen Kyusu nicht isoliert, sondern eingebettet in einen größeren Dialog über Keramik, Tee und Gestaltung. Neben japanischen Töpferarbeiten führen wir auch europäische und chinesische Stücke, die ähnliche Fragen stellen: Wie fühlt sich ein Material an? Wie verändert sich ein Objekt durch Gebrauch? Was bedeutet es, etwas täglich in die Hand zu nehmen?

Wer bei uns eine Kyusu erwirbt, erwirbt nicht nur ein Gefäß. Wer sie täglich benutzt, lernt, Wasser zu temperieren, Blätter zu dosieren, Zeit zu messen. Wer aufmerksam einschenkt, beginnt, den Unterschied zwischen schnellem und langsamem Ausgießen zu spüren. Die Kyusu ist ein stiller Lehrer.

Tokoname Kyusu — handgefertigte Teekanne, UNEARTHED Gallery

Variationen in Form und Funktion

Nicht jede Kyusu ist gleich groß. Die Standardgröße liegt bei 200 bis 300 Millilitern, ideal für zwei bis drei Tassen. Es gibt aber auch kleinere Modelle für den Solo-Gebrauch und größere für Familienrunden. Die Größe bestimmt, wie schnell das Wasser abkühlt, wie viel Platz die Blätter haben, wie lange man ziehen lassen sollte. Eine kleine Kyusu kühlt schneller ab, eine große speichert die Wärme länger.

Die Form der Tülle variiert ebenfalls. Manche sind kurz und breit, andere lang und schmal. Eine kurze Tülle erlaubt einen kraftvollen Fluss, eine lange Tülle bietet mehr Kontrolle. Die besten Tüllen sind leicht nach unten geneigt, sodass der Tee sauber ausgießt, ohne an der Außenseite entlangzulaufen. Der Schnitt der Tülle muss präzise sein, sonst tropft es nach.

Der Deckel ist ein oft übersehenes Detail. Er sollte gut sitzen, aber nicht zu fest. Er sollte ein kleines Loch haben, damit Luft entweichen kann und kein Unterdruck entsteht. Manche Kyusu haben flache Deckel, andere gewölbte. Die Form beeinflusst, wie Dampf kondensiert und zurück in die Kanne tropft. Ein guter Deckel ist mehr als ein Verschluss. Er ist Teil des Systems.

Kyusu in der zeitgenössischen Keramik

Während traditionelle Tokoname-Werkstätten weiterhin klassische Formen produzieren, experimentieren jüngere Töpfer mit dem Format. Sie verändern Proportionen, mischen Tonarten, spielen mit Glasuren. Manche arbeiten mit europäischen Tonkörpern, andere nutzen chinesische Techniken. Die Kyusu wird zu einem Feld, auf dem sich Traditionen begegnen.

In den Sammlungen von UNEARTHED finden sich solche hybriden Arbeiten: Kyusu, die formal der japanischen Linie folgen, aber aus europäischem Ton gefertigt sind. Oder chinesische Töpfer, die die seitliche Griffform adaptieren und mit Yixing-Ton kombinieren. Diese Grenzgänge sind keine Beliebigkeit, sondern ein Dialog. Sie zeigen, dass die Kyusu kein abgeschlossenes Kapitel ist, sondern eine lebendige Form.

Kyusu und Sencha: Eine perfekte Einheit

Die Kyusu ist untrennbar mit Sencha verbunden, dem meistgetrunkenen grünen Tee Japans. Sencha ist gedämpft, nicht geröstet, und hat ein frisches, grasiges Aroma. Die Blätter sind nadelförmig, manchmal tief grün, manchmal bläulich. Die Zubereitung in der Kyusu bringt diese Aromen zur Geltung, ohne sie zu überwältigen. Der Ton mildert die Schärfe, das integrierte Sieb hält die feinen Blätter zurück, und die Kontrolle beim Ausgießen erlaubt es, den Aufguss gleichmäßig zu verteilen.

Bei UNEARTHED bieten wir neben Kyusu auch eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Sencha an, darunter Yame-Sencha von einem preisgekrönten Farmer aus dem Dorf Hoshino sowie hochwertigen Shizuoka-Sencha. Die Verbindung zwischen der richtigen Kanne und dem richtigen Tee ist keine Nebensache. Sie ist zentral für das Erlebnis.

Kyusu kaufen: Worauf achten?

Wer eine Kyusu erwerben möchte, sollte auf mehrere Dinge achten. Erstens: das Gewicht. Eine gute Kyusu liegt ausgewogen in der Hand, der Schwerpunkt ist ausbalanciert. Zweitens: die Tülle. Sie sollte sauber ausgießen, ohne Nachtropfen. Drittens: der Deckel. Er sollte fest sitzen, aber leicht abnehmbar sein. Viertens: das Sieb. Es sollte fein genug sein, um Blätter zurückzuhalten, aber nicht so fein, dass es verstopft.

Material ist eine Frage des Geschmacks. Unglasierter Ton entwickelt Patina, glasierter bleibt neutral. Tokoname ist der Standard, aber nicht die einzige Option. Auch andere Regionen Japans produzieren hervorragende Kyusu. Der Preis reicht von erschwinglichen Alltagskannen bis zu Sammlerstücken von bekannten Töpfern. Eine gute Kyusu muss nicht teuer sein, aber sie sollte sorgfältig verarbeitet sein.

Wer unsicher ist, sollte die Kanne in die Hand nehmen. Das ist der beste Test. Fühlt sie sich richtig an? Liegt der Griff gut? Ist die Oberfläche angenehm? Die Kyusu ist ein taktiles Objekt. Sie muss sich richtig anfühlen, sonst wird man sie nicht benutzen.


Die Kyusu ist ein Werkzeug, das lehrt, was Aufmerksamkeit bedeutet: für Material, für Zeit, für Geschmack. Sie verbindet Tradition und Gebrauch auf eine Art, die in Europa selten geworden ist. Wer beginnt, mit einer Kyusu Tee zuzubereiten, betritt einen Raum, in dem Geste und Ergebnis zusammengehören. Bei UNEARTHED kuratieren wir Kyusu, Tee und Keramik, die diese Haltung teilen: Objekte, die nicht nur betrachtet, sondern täglich genutzt werden wollen. Besuchen Sie uns in München oder online und entdecken Sie, wie sich Handwerk anfühlt.

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