Lena Harms

Lena Harms erschafft skulpturale Gefäße und Tassen, die die Grenze zwischen Funktion und bildender Kunst verwischen. Ausschließlich mit Wulst- und Plattentechnik aufgebaut, entstehen ihre Oberflächen Schicht für Schicht – bemalt mit Tonschlicker und Einlagen anstelle von Glasur – und zelebrieren so die Erdigkeit und rohe Schönheit des Tons selbst.

Kurze Biografie

  • Geboren in München, Deutschland (1988)
  • Ausbildung in Produktdesign
  • Arbeitet seit 2015 mit Ton

„Selbst meine Tee- und Kaffeetassen werden zu eigenständigen Kunstwerken – fast wie ein Gemälde. Ich möchte, dass der Ton als natürliches Material spürbar bleibt und seine rohe Schönheit zur Geltung kommt."

Lena Harms

About Lena Harms (München, Germany)

Lena Harms begegnet Ton als taktiles wie emotionales Material. Mit einem Hintergrund im Produktdesign bringt sie Form und Struktur in Dialog mit Oberfläche und Geschichte. Sie arbeitet ausschließlich von Hand –keine Töpferscheibe, keine Glasur– und setzt Wulst- und Plattentechnik ein, um jedes Gefäß mit Absicht und Langsamkeit zu formen.

Ihre Arbeiten nehmen oft die Form von Tee- und Kaffeebechern an, und doch existieren sie fast wie Gemälde – geschichtet mitin Engobe gemalten Linien, Einlagen und abstrakten Mustern. Die Oberflächen sind roh, aber durchdacht – sie offenbaren die subtilen Farben und Texturen des Tons selbst.

Beeinflusst vonnatürlichen Landschaften,erdigen Kontrastenundtraditionellen Handwerken aus verschiedenen Kulturen, spiegeln Lenas Arbeiten eine persönliche Sehnsucht wider – nach einem Leben, das geerdet, instinktiver und in tieferer Harmonie mit den Rhythmen der Natur ist.